Kosten Und Steuern

 

   

  1. Die Grunderwerbssteuer - (ITP – Impuesto sobre trasmisiones patrimoniales) in Höhe von 6,5 Prozent auf den Kaufpreis.

  2. Die Notargebühren liegen zwischen 0,8 und zwei Prozent.

  3. Die Grundbuchregisterkosten betragen etwa 0,5 Prozent vom Kaufpreis.

 

Beim Verkauf fallen an:

 

  1. Einkommensteuer von 18 Prozent für den Verkäufer auf die Wertsteigerung der Immobilie seit dem letzten Kauf.

  2. Bei Nichtresidenten entspricht die Steuer auf Vermögenszuwachs einer Spekulationssteuer, die beim Wiederverkauf der Immobilie erhoben wird. Sie beträgt bei Nichtresidenten 35 Prozent des Wertzuwachses. Wenn der Verkäufer Nichtresident ist, ist der Käufer verpflichtet, 3 Prozent des Kaufpreises einzubehalten und an das Finanzamt abzuführen. Der Verkäufer kann danach im Rahmen einer Steuererklärung die tatsächliche Steuerschuld feststellen lassen. Die Steuervorauszahlungsregelung wird nicht angewandt, wenn die Immobilie sich zum Stichtag 31.12.96 länger als zehn Jahre im Eigentum des Verkäufers befand und keine wertsteigernden Maßnahmen durchgeführt wurden.

  3. Die Bodenwertzuwachssteuer (Plusvalia) besteuert den Wertzuwachs des Grundstücks. Laut Gesetz trägt sie der Verkäufer. Bei Nichtzahlung haftet jedoch der aktuelle Besitzer des Grundstücks. Die Höhe der Plusvalia hängt von der Größe des Grundstücks, der Gemeinde und der Besitzdauer ab. Sie wird mit Hilfe des Katasterwertes berechnet, der alle drei Jahre aktualisiert wird.

Laufende Kosten:

Die laufenden Kosten bestehen aus Steuern, Betriebs- und Instandhaltungskosten. Z.B. der Grundsteuer (impuestos de bienes immuebles, IBI), die die Gemeinde erhebt.  ( Urbano 0,67 % - Finca Rustica 0,3%)Grundlage dafür ist der Katasterwert der Immobilie, die Grundsteuer ist einmal pro Jahr (im Dezember) zu bezahlen. Auf dem Grundsteuerbeleg findet man auch die „referencia catastral“. Das ist die Kennziffer des Katasteramtes, die das Grundbuchamt für die Eintragung verlangt.

Ebenfalls von der Gemeinde werden die Kosten für die Müllabfuhr erhoben, die Müllabfuhr ist jeweils halbjährlich im Juni und im Dezember zu bezahlen.

Comunidad – Eigentümergemeinschaftskosten: Sobald die Immobilie Teil einer Anlage ist, sind monatliche Umlagen (comunidad) fällig. Damit werden die Kosten für z.B. die Instandhaltung der Garten- und Poolanlagen, bzw. die Reinigung und Instandhaltung der Gemeinschaftszonen finanziert. Die Comunidadkosten variieren jeweils nach Grösse und Verwaltungsaufwand der Anlage.

Grundsätzlich gibt es für EU-Ausländer keine Einschränkungen beim Erwerb von Immobilien, der zukünftige Immobilienbesitzer muss über eine sogenannte NIF – eine Steuerkenn-Nummer verfügen.